Ernährung im Urlaub-kontraproduktiv?

Nach einer Woche im wunderschönen Portugal beschleicht mich ein ungutes Gefühl…. Ich fühle mich im Bikini nicht mehr so wohl wie bei meiner Ankunft… Mein Hautbild hat sich definiiv verschlechtert und ich fühle mich aufgetrieben, nicht mehr straff und durchtrainiert…

Ich will diesem Phänomen nun auf den Grund gehen und habe mal mein Essverhalten der letzten Woche in Portugal analysiert:
In der Früh gibt es leider nur Weißmehlweckerl (Semmeln), dazu Hummus, Paprika und Gurke, ein kleines Sojajoghurt und ein bisschen Obst, eine Hälfte eines Weckerl mit Marmelade, dazu natürlich einen Kaffee mit Soja- und Hafermilch.
Zuhause kommt mir folgendes auf den Frühstückstisch: 2 Scheiben Vollkornbrot mit Hummus und dazu Gemüse der Saison, ein Cappuccino mit Soja- und Hafermilch. Oder zur Abwechslung, vor allem nach einem anstrengenden Morgenworkout, ein Sojajoghurt mit frischen Beeren und Früchten, dazu ein EL Chiasamen und 4 EL Haferflocken.
Das Mittagessen hier in Portugal bedeutet kalte Küche bzw. snacken. Wenn wir den Tag am Strand verbringen, nehme ich mir ein Weckerl mit Hummus, Gemüse, Obst und einen Sojadrink (250ml) mit. Bei einem Ausflug esse ich meistens einen gemischten Salat mit Essig und Öl, einen Sojadrink  (der hat einfach in jeder Tasche Platz) und Reis mit Bohnen.
Zuhause koche ich mit frischen Zutaten selber und esse zu Mittag gerne meine Hauptportion mit allem Drum und Dran. Tofu, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte (Vollkornteigwaren, Naturreis, Buchweizen, Hirse, Quinoa etc.) und viel frisches Gemüse, dazu gehört ein Salat aus dem eigenen Garten mit Kernöl und Essig. Auf jeden Fall stellen das Mittagessen mit dem Frühstück meine zwei größten Mahlzeiten am Tag dar.
In Portugal wird erst sehr spät und viel zu Abend gegessen. Am Anfang werden standardmäßig Entradas serviert. Für mich bedeutet dies Weißbrot und Oliven. Danach esse ich wieder einen gemischten Salat, Tomatenreis, gegrilltes Gemüse und trinke dazu ein oder zwei vegane Somersby Cider. Ab und zu esse ich dann zuhause noch einen Sojapudding als Dessert, doch meistens ist es mir schon zu spät für etwas Süßes.
Zuhause esse ich am Abend Low Carb, außer nach dem Training. Hier fülle ich meine Kohlenhydtratspeicher auf, um meine Muskeln nach einem harten Training bei der Regeneration zu unterstützen. Ansonsten lege ich Wert darauf noch eine große Portion Gemüse zu essen und eventuell etwas Obst mit Sojajoghurt. Alkohol ist Zuhause für mich eher eine Ausnahme und wenn auch nur in geringen Mengen.

Zwei Punkte sind mir sofort ins Auge gestochen:

1. täglicher und hoher Weissbrotkonsum

2. täglicher Alkoholgenuss
Zwei Punkte die aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht optimal für den Erhalt einer definierten Figur sind.

Punkt 1.: In den meisten südländischen Ländern ist Weissbrot die einzige Option. Hier ist mein Ansatz, Reduktion der Aufnahme von Weissbrot. Dh für mich in der Früh beim Bäcker nach einer Vollkornvariante Ausschau halten, wenn nicht vorhanden auf Sojaoghurt, Haferflocken und Obst umsteigen. Am Abend werde ich kein Weissbrot mehr essen. Mal sehen ob es funktioniert 😉

Punkt 2: Alkohol im Urlaub gehört doch irgendwie dazu 😀 Aber auch hier werde ich versuchen nicht mehr jeden Abend Cider zu trinken.
Gut, das sind meine Maßnahmen für den Erhalt meiner Bikinifigur.

Aber nun frage ich euch glaubt ihr, dass diese Maßnahmen sinnvoll sind?
Folgende Fragen stehen nun im Raum:
Sind Weissmehl bzw. Weissmehlprodukte ungesund? Sind Vollkornmehl und Vollkornprodukte die bessere Variante um einen straffen und durchtrainierten Körper zu erreichen?

Welche Wirkung hat Alkohol auf unsere Körper und inwiefern beeinflusst Alkoholkonsum das Training und somit das Erreichen der Bikinifigur?

Hmmmmmm vl hat ja jemand einige Gedanken dazu die er/sie los werden will 😉
Ansonsten werde ich in meinen nächsten Beiträgen Antwort auf die von mir aufgeworfenen Fragen geben! Feel free to discuss 😀

Bis dahin train hard and go to the limit!

Alles Liebe

eure Hanna


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