Die letzten Tage in Portugal – ein veganes Resümee

Die letzten Tage in Portugal waren sehr ereignisreich. Wir besuchten den Strand der Bigwavesurfer in Nazare wo ich eine vegane Eisdiele gefunden habe, doch die hatte schon geschlossen…. Am Strand von Caparica absolvierten mein Freund und ich unsere erste Surfstunde – mega schwer Balance zu halten aber ein geniales Ganzkörperworkout. Mir haben meine „Mukis“ ordentlich geschmerzt am nächsten Tag :D. In Lissabon gibt es einige Geschäfte die vegane Produkte anbieten. Aber die Restaurants und die bei den Portugiesen so beliebten Snackbars werden von der traditionellen portugiesischen Küche beherrscht. Ein kleiner veganer Erfolg war das Póis Cafe im Zentrum von Lissabon, welches von zwei Österreicherinnen betrieben wird. Dort konnte ich Hummus mit einem „Whole-grain“ Bagel samt einer guten Portion Gemüse  und Espresso genießen. Wenn man genügend Zeit hat kann man sicherlich noch den ein oder anderen Geheimtipp für Veganer, in der Hauptstadt von Portugal, ausfindig machen.

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Als veganer Tourist ist es also nicht ganz einfach in Portugal. Bestimmte Supermärkte  (Continente oder Jumbo) bietet eine breite Palette an veganen Produkten an, somit steht dem selber Kochen nichts im Wege. In Lissabon gibt es einige vegane Adressen. Doch wenn man im Umland unterwegs ist und Ausflüge in ganz Portugal unternimmt, ist man auf das Essen in Restaurants angewiesen. Hier ist die Auswahl für Veganer auf die Beilagen begrenzt. Doch auch hier ist es gut wenn man nachfragt, ob die Beilage tierische Produkte enthält (Reis in Butter geschwenkt etc.). Natürlich muss man nicht akribisch jede Speise analysieren aber ich fand es sehr interessant nachzufragen und die lustigsten Antworten zu erhalten. Eine Dame meinte ich sei laktoseintolerant, die andere wiederum stellte mir ein vegetarisches Gericht vor die Nase.
Mein Fazit aus diesem Urlaub: Portugal ist wunderschön! Die Strände bieten genügend Gelegenheiten um sportlich aktiv zu sein! Surfen ist der Hammer und ein top Workout. Lissabon ist eine aufregende Stadt und die Portugiesen sind sehr gastfreundlich. Bezüglich der veganen Ernährung haben sie noch einigen Aufholbedarf.  Die Auswahl in Restaurants rangiert leider nur zwischen Salada Mista (gemischter Salat), Oliven und Weißbrot, Reis mit Tomatensoße oder Bohnen und natürlich Batatas Fritas (Pommes Frites). Deswegen sollte man sich bevor man in ein Restaurant geht über die Speisekarte erkundigen. Denn nicht alle bieten Reis mit Tomatensoße oder Bohen an. Dann ist man auf Pommes angewiesen und das ist natürlich nicht die beste Wahl für eine ausgewogene Ernährung. Wenn man die Möglichkeit hat, sich selbst zu verköstigen ist dies kein Problem und man sollte so oft wie möglich selber kochen. Ansonsten war es ein super toller Urlaub und ich komme mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck, inspiriert und motiviert in das schöne Österreich zurück.

Train hard and go to the limit!

Bis bald
eure Hanna


2 Gedanken zu “Die letzten Tage in Portugal – ein veganes Resümee

    1. Ja das hab ich im Internet auch gefunden. Ich war mit Freunden unterwegs die selber begeisterte antiveganer sind deswegen habe ich mich für das pois Café entschieden wo es für alles etwas gibt 🙂 aber bei meinem nächsten Lissabonbesuch werde ich deinen Tipp ausprobieren 🙂 danke!

      Gefällt 1 Person

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