Heimisches Superfood: Petersilie: ein KĂŒchenkraut gegen den Rest der WeltđŸâ™»đŸŒ

Petersilie zĂ€hlt eindeutig zu dem Superfood unter den heimischen KĂŒchenkrĂ€utern. Nicht nur, dass es ohne Probleme am eigenen Fensterbankerl wĂ€chst! Es verfeinert jedes Gericht und kann mit seiner heilenden Wirkung eindeutig ĂŒberzeugen.

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Petersilie, auch Bockskraut, KrĂ€utel, Gartenteppich oder Peterlein genannt, zĂ€hlt wohl zu den beliebtesten und bekanntesten KĂŒchenkrĂ€utern in Österreich. Die Pflanze zĂ€hlt zur Familie der DoldenblĂŒtler und ist bereits seit der Antike ein angesehenes KĂŒchen- und Heilkraut (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

UrsprĂŒnglich stammt die Petersilie aus SĂŒdeuropa. Heutzutage kann man diese bei uns in jedem KrĂ€utergarten finden. Aufgrund ihrer zĂ€hen Natur kann die Petersilie sogar Unwetter unbeschĂ€digt ĂŒberstehen. Sie wĂ€chst von April bis Oktober im Freiland. Außerdem gibt es mehrere Arten der Petersilie, die alle einen verschiedenen Anteil an den fĂŒr die Petersilie so typischen Wirkstoffen enthĂ€lt. (Gesundheitswissen, o.J.).

Petersilie hilft bei
.

  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Erschöpfung
  • Mundgeruch
  • ErkĂ€ltung
  • Nierensteinen
  • Nierengrieß
  • Und Insektenstichen (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

 

Die wichtigsten Inhaltsstoffe auf einen Blick sind


  • Äthersiche Öle
    • Myristicinpetersilie1
    • und Apiol
  • SekundĂ€re Pflanzenstoffe
    • Flavonoide (Cumarin)
  • Vitamin A, C und E
    • 100g Petersilie enthalten 160mg Vitamin C
  • Beta-Carotin
  • FolsĂ€ure
  • Mineralstoffe
    • Kalium
    • Eisen
    • Zink
    • Und Mangan (Gesundheitswissen, o.J.).

 

Anwendungsgebiete und Wirkung der Petersilie:

  1. EntwÀssernde Eigenschaft

Die Petersilie kann aufgrund ihrer entwĂ€ssernden Eigenschaft, in Form von Tees, Tinkturen und Kapseln, zur sogenannten DurchspĂŒlungstherapie eingesetzt werden. Dies kann vorallem bei Nierensteinen und Nierengries, sowie anderen Erkrankungen der ableitenden Harnwege helfen.

Aufgrund des hohen Anteils an Chlorophyll (grĂŒner Blattfarbstoff) hat es blutreinigende Wirkung und kann dadurch Leber und Nieren beim Entgiften des Körpers unterstĂŒtzen (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

 

  1. KrÀftigung des Verdauungstraktes

Die Inhaltsstoffe der Petersilie wirken sich gĂŒnstig auf den Magen-Darmtrakt aus und können dadurch Aufstoßen und Sodbrennen lindern (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

 

  1. Antioxidans

Aufgrund des hohen NÀhrstoffgehalts handelt es sich bei der Petersilie um einen perfekten RadikalfÀnger (Antioxidans). Da es nicht nur eine gute Fluorquelle ist, sondern einen etwa dreimal so hohen Vitamin C Gehalt wie eine Zitrone aufweist, kann die Petersilie die körpereigenen AbwehrkrÀfte stÀrken und die LeistungsfÀhigkeit steigern.

Hierbei sind Tees, Tinkturen oder Kapseln zu empfehlen (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

 

  1. BlÀtter der Petersilie

Die BlĂ€tter der Petersilie können zerkaut Mundgeruch lindern und in zerriebener Form den Juckreiz von Insektenstichen lindern (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

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  1. Nebenwirkungen

Jedoch ist auch zu beachten, dass unerwĂŒnschte Nebenwirkungen auftreten können.

In der Schwangerschaft wird davon abgeraten Petersilie in Form von Tee oder PrĂ€parate aus der Wurzel oder den Samen zu konsumieren. Da die in der Petersilie enthaltenen Ă€therischen Öle vorzeitige Wehen auslösen können. Daher wurde Petersilie im Mittelalter in hohen Dosen als Abtreibungsmittel verwendet. Zur Verfeinerung von Gerichten ist Petersilie in der allgemein gebrĂ€uchlichen Dosis jedoch auch fĂŒr Schwangere gefahrlos.

Auch sagt man der Petersilie einen positiven Effekt bei Menstruationsbeschwerden zu (NatĂŒrlich, 2017, die Entgifterin).

 

KĂŒchentipp:

Die frisch gehackte Petersilie soll erst kurz vor dem Servieren dem Gericht hinzugegeben werden. Da es dann die meisten der wichtigsten Inhaltsstoffe enthĂ€lt. Ansonsten wĂŒrden sich die Ă€therischen Öle verflĂŒchtigen. petersilie3

Daher gilt: Petersilie niemals kochen oder braten! Dies zerstört die hitzeempfindlichen Öle und Vitamine.

 

Gartentipp:

Will man die Petersilie im eigenen Garten anpflanzen, ist zu beachten, dass sie immer an einem anderen Ort angepflanzt werden muss. Da die Petersilie mit sich selbst nicht vertrĂ€glich ist, werden sich, wenn man im FrĂŒhjahr immer an derselben Stelle Petersilie aussĂ€t, nur kĂŒmmerliche PflĂ€nzchen entwickeln. Diese wiederum enthalten nur wenig von den tollen Wirksubstanzen (Gesundheitswissen, o.J.).

 

Rezept fĂŒr Petersilien-Tee:

2g getrocknete Petersilienwurzel

150ml kochendes Wasser

Petersilienwurzel mit dem Wasser ĂŒberbrĂŒhen und danach 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und 2-3 Mal tĂ€glich einen frisch zubereiteten Tee genießen.

Achtung: Die Dosierung ist genau einzuhalten! Auch bei FertigprĂ€paraten und Tee kann eine Überdosierung zu Reizungen der Leber, Niere und Magen fĂŒhren. Daher wird empfohlen Tee und Kapseln nur als Kur (maximal 4 Wochen) anzuwenden.

 

Alles Liebe,

eure Hanna

 

Literatur:

Die Entgifterin. (2017). Magazin „NatĂŒrlich“. Februar 2017. S. 52-52.

Gesundheitswissen. Pflanzenheilkunde. Download von http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/petersilie/

 

 


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