Schon mal was vom Mikrobiom gehört?

Das Mikrobiom ist eine Gruppe von symbiotischen und pathogenen Mikroorganismen die einen Mensch, ein Tier oder eine Pflanze besiedeln.

Auf Deutsch heißt das: das Mikrobiom besteht aus allen Mikroorganismen die unseren Darm (auch Haut und Schleimhäute) bewohnen.

Gerade in den letzten Jahren wurde rund um das Mikrobiom des Darms, umgangssprachlich auch Darmflora genannt, viel geforscht und die Wissenschaft stieß auf einige Zusammenhänge zwischen der Darmbesiedelung und unserem körperlichen Wohlbefinden.

Die Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm beeinflusst unter anderem:Mikrobiom

  • Das Immunsystem
  • Den Stoffwechsel und
  • Das Hormonsystem von uns Menschen

Wichtig ist jedoch zu sagen, dass die Erforschung der Darmbakterien noch am Anfang steht. Es wurde in den letzten Jahren bereits einiges erforscht, jedoch besteht hier noch mehr Forschungsbedarf. Es ist einfach unmöglich, die Gesamtheit aller Organismen und Bakterien im Darm, von denen es über 1000 Arten gibt, innerhalb weniger Jahre zu erforschen.  Außerdem ist das Mikrobiom eines jeden Menschen individuell aufgestellt (sowie ein Fingerabdruck) und ist auch den unterschiedlichsten Einflüssen (Medikamenteneinnahme, Ernährung und Umwelteinflüssen) unterworfen. Demnach wird es noch einige Zeit dauern um die Komplexität des Mikrobioms komplett zu verstehen.

Dennoch konnte mittels zahlreichen Studien ein Zusammenhang zwischen Erkrankungen und der Besiedelung unseres Darms festgestellt werden.

Gerade bei den Themen:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Verdauung
  • Migräne und Kopfschmerz
  • Chronischer Stress
  • Übergewicht
  • Stoffwechselerkrankungen (Metabolisches Syndrom)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Und Allergien

konnte eine Sanierung des Darms einen positiven Effekt auf diese Punkte bewirken.

Eine Darmsanierung ist dann anzuraten, wenn das Gleichgewicht zwischen guten und bösen Bakterien im Darm gestört ist. Auch die Artenvielfalt des eigenen Mikrobioms ist eine wichtige Größe. Je unterschiedlicher die Darmbesiedelung ist, desto besser ist dies für die eigene Gesundheit. Diese Artenvielfalt beugt somit der Entstehung vieler Erkrankungen vor. Mikrobiom_2

Um den eigenen Darmbakterien etwas Gutes zu tun, sollte man sich ausgewogen und abwechslungsreich, sowie vor allem ballaststoffreich ernähren.

Dann wünsche ich euch einen guten Appetit!

Euer Ernährungscoach Hanna

 

 

 

 

 


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